An fünfter Stelle unter den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen, die bis 2030 erreicht werden sollen, steht die Geschlechter-Gerechtigkeit.
Dass sie ein eigenes SDG erhalten hat, zeigt die Wichtigkeit. Vielleicht denken einige, dass andere Ziele wie etwa Armutsbekämpfung, Beseitigung des Welthungers, Nachhaltige Produktion und Konsum, Sinnvolle Maßnahmen zum Klimaschutz prioritär sind. Wichtig wäre es, anzuerkennen, wie sehr diese Ziele jedoch mit SDG 5 verbunden sind.
So verharrt die Diskussion um das SDG#5 in der Regel beim Auflisten und Beklagen von Zahlen, die die Benachteiligung von Mädchen und Frauen in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen belegen.
In unserer Fortbildungsreihe „Adam & Eva 5.0“ wenden wir den Blick weg von den offiziellen Zahlen. Wir schauen zum einen genauer auf eigene blinde Flecken und insbesondere auf persönliche und berufliche Erfahrungsschätze zu diesem SDG.
Mit dem geschärften Gender(un)gerechtigkeits-Blick wollen wir die Workshop-Teilnehmer:innen dabei unterstützen, schlummernde Potenziale in der eigenen Nachhaltigkeitsarbeit zu entdecken und zu entfalten – egal ob es sich dabei um gesunde Ernährung, den Klimawandel, die Energiewende oder die globalen Hintergründe von Migration handelt.
Denn für alle Bereiche gilt: Geschlechter-Gerechtigkeit ist die unabdingbare Voraussetzung echter nachhaltiger Entwicklung.
